Der Aufstieg des röm. Reiches – Vorläufer der EU

Das 13. Kapitel der Offenbarung beschreibt die EU als das zukünftige unter der Herrschaft eines Diktator stehende Weltreich. Darüber hinaus wird auch die Rolle des Antichristen, als dem Handlanger des Kommenden Diktators eingegangen. Die EU gilt in der Biblichen Prophetie als die Fortsetzung des wiederaufgestiegenen röm. Reichs. Die Herrschaft des röm. Reichs in seinen verschiedenen Formen zur Zeit des Mittelalters wird ebenfalls - und zwar auf das Jahr genau - in der bibl. Prophetie vorhergesagt. Da sich Prophetie bezüglich der zukünftigen EU und die Prophetie bezüglich des vergangenen röm. Reichs ergänzen und beide Prophetien in gewisser Weise aufeinander aufbauen, wird des Zusammenhangs und besseren Verständnisses wegen, in diesem Artikel die bereits erfüllte Prophetie des Propheten Daniels bezüglich des mittelalterlichen röm Reichs vorgestellt.

Der Prophet Daniel sieht in einer Vision vier in der Weltgeschichte aufeinander folgende Weltreiche aufsteigen. Bei den ersten drei Weltreichen handelt es sich um Babylon unter Nebukadnezar II. (heute Irak), dem Medo-persischen Reich (heute Iran) und Griechenland unter Alexander dem Großen. Das letzte und vierte Weltreich ist das röm. Reich, welches gemäß der bibl. Prophetien in der EU gipfeln und die Weltregierung der Neuen Weltordnung stellen soll. Den Aufstieg der ersten drei Reiche überspringe ich an dieser Stelle und beginne sofort mit dem Aufstieg des röm. Reichs:

Dan. 7.2: Daniel hob an und sprach: Ich schaute in meinem Gesicht bei der Nacht, und siehe, die vier Winde des Himmels brachen los auf das große Meer.

Winde oder auch Sturmwinde symbolisieren in der Bibel unglückliche und tragische Ereignisse:

Hi. 9.17,18 er, der mich zermalmt durch ein Sturmwetter, und meine Wunden mehrt ohne Ursache; er erlaubt mir nicht, Atem zu holen, denn er sättigt mich mit Bitterkeiten

Hi. 15.23,24 Er weiß, daß neben ihm ein Tag der Finsternis bereitet ist. Angst und Bedrängnis schrecken ihn, sie überwältigen ihn wie ein König, gerüstet zum Sturm.

Hi. 30.21-23 In einen Grausamen verwandelst du dich mir, mit der Stärke deiner Hand befeindest du mich. Du hebst mich empor auf den Wind, du lässest mich dahinfahren und zerrinnen im Sturmgetöse.

Spr. 1.27 wenn euer Schrecken kommt wie ein Unwetter, und euer Unglück hereinbricht wie ein Sturm, wenn Bedrängnis und Angst über euch kommen

Darunter oft auch Kriege:

Hes. 38.3-8 und sprich: So spricht der Herr, HERR: Siehe, ich will an dich, Gog, Fürst von Rosch, Mesech und Tubal. ... und ich werde dich herausführen und dein ganzes Heer, Rosse und Reiter, allesamt prächtig gekleidet, eine große Schar mit Schild und Tartsche, welche Schwerter führen allesamt: ... viele Völker mit dir. Rüste dich und rüste dir zu, du und alle deine Scharen, die sich zu dir versammelt haben, und sei ihr Anführer! ... Und du sollst heraufziehen, wie ein Sturm herankommen, ...

Jer. 4.13,16 Siehe, gleich Wolken zieht er herauf, und wie der Sturmwind sind seine Wagen, schneller als Adler seine Rosse. Wehe uns! denn wir sind verwüstet. ... Belagerer kommen aus fernem Lande und lassen ihre Stimme erschallen wider die Städte Judas;

Viele/große Wasser oder auch das Meer symbolisieren in den biblischen Prophetien das Völkermeer bzw. dicht besiedelte Gebiete:

Jes. 17.12 Wehe dem Getümmel vieler Völker: wie das Brausen der Meere brausen sie; und dem Rauschen von Völkerschaften: wie das Rauschen gewaltiger Wasser rauschen sie!

Offb. 17.15 Und er spricht zu mir: Die Wasser, die du sahst, wo die Hure sitzt, sind Völker und Völkerscharen und Nationen und Sprachen;

Weiter schildert Daniel

Dan. 7.3: Und vier große Tiere stiegen aus dem Meere herauf, eines verschieden von dem anderen.

Bei den vier großen Tieren handelt es sich um die vier oben bereits aufgezählten Weltreiche. Das bekommt Daniel etwas später im selben Kapitel, von einem bei ihm stehenden Himmelswesen  erklärt:

Dan. 7.16.17 Ich nahte zu einem der Dastehenden, um von ihm Gewißheit über dies alles zu erbitten. Und er sagte mir, daß er mir die Deutung der Sache kundtun wolle: Diese großen Tiere, deren vier waren, sind vier Könige, die von der Erde aufstehen werden.

In stark besiedelten und durch Kriege aufgewühlten Gebieten sollten diese vier Weltreiche also aufsteigen und so war es auch in der Geschichte. Jedes dieser Reiche ist durch kriegerische Aktivitäten und Eroberungsfeldzüge zu Weltreichen aufgestiegen. Die Bibel beschreibt das vierte Reich sehr detailliert und all diese Details erfüllte in der Weltgeschichte nachweislich nur ein einziges Reich, so dass man diese Beschreibung ganz sicher auf das römische Reich zurückführen kann, welches heute in Form der EU wiederaufersteht.

Dan. 7.19-22 Danach hätte ich gerne Genaueres gewusst über das vierte Tier, das ganz anders war als alle andern, ganz furchtbar, mit eisernen Zähnen und ehernen Klauen, das um sich fraß und zermalmte und mit seinen Füßen zertrat, was übrig blieb; und über die zehn Hörner auf seinem Haupt und über das andere Horn, das hervorbrach, vor dem drei ausfielen; und es (das Horn) hatte Augen und ein Maul, das große Dinge redete, und war größer als die Hörner, die neben ihm waren. Und ich sah das Horn kämpfen gegen die Heiligen, und es behielt den Sieg über sie, bis der kam, der uralt war, und Recht schaffte den Heiligen des Höchsten und bis die Zeit kam, dass die Heiligen das Reich empfingen.

Danach hätte ich gerne Genaueres gewusst über das vierte Tier ...

Nachdem der Prophet Daniel geschildert hatte was er gesehen hat begann ein Engel dem Propheten die Bedeutung der Merkmale des Tieres zu erklären:

Daniel sah:

Vers 19: ganz furchtbar, mit eisernen Zähnen und ehernen Klauen, das um sich fraß und zermalmte und mit seinen Füßen zertrat, was übrig blieb;

Der Engel erklärte:

Vers 23: Er sprach: Das vierte Tier wird das vierte Königreich auf Erden sein; das wird ganz anders sein als alle andern Königreiche; es wird alle Länder fressen, zertreten und zermalmen.

Diese Verse drücken die Brutalität dieses Reiches aus. Die eisernen Zähne aus Vers 19 symbolisieren die militärische Härte, mit der das röm. Reich gegen seine Feinde vorgegangen ist. Nicht ohne Grund ist das römische Reich auch als das "eiserne Rom" in der Welt bekannt geworden.


Daniel sah:

Vers 20: Darauf begehrte ich Gewißheit über das vierte Tier ... und über die zehn Hörner auf seinem Kopfe; und über das andere Horn, welches emporstieg, und vor welchem drei abfielen; und das Horn hatte Augen und einen Mund, der große Dinge redete, und sein Aussehen war größer als das seiner Genossen.

Der Engel erklärte:

Vers 24: Die zehn Hörner bedeuten zehn Könige, die aus diesem Königreich hervorgehen werden. Nach ihnen aber wird ein anderer aufkommen, der wird ganz anders sein als die vorigen und wird drei Könige stürzen.

Das römische Reich zerfiel durch die Völkerwanderung 351-476 n. Chr. die im Jahre 476 n. Chr. in der Absetzung des Kaisers Romulus Augustus gipfelte in zehn Teilstaaten:

Alemannen, heute Deutschland
Angelsachsen, heute England
Burgunder, heute Schweiz
Franken, heute Frankreich
Sueven, heute Portugal
Westgoten, heute Spanien
Heruler, heute Italien
sowie die Lombarden, Ostgoten und die Vandalen.

Diese 10 Teilreiche werden durch die Hörner des Tieres symbolisiert.


Daniel sah:

Vers 20Darauf begehrte ich Gewißheit über das vierte Tier ... und über die zehn Hörner auf seinem Kopfe; und über das andere Horn, welches emporstieg, und vor welchem drei abfielen; und das Horn hatte Augen und einen Mund, der große Dinge redete, und sein Aussehen war größer als das seiner Genossen.

Der Engel erklärte:

Vers 24Die zehn Hörner bedeuten zehn Könige, die aus diesem Königreich hervorgehen werden. Nach ihnen aber wird ein anderer aufkommen, der wird ganz anders sein als die vorigen und wird drei Könige stürzen.

533 n. Chr. setzte Kaiser Justinian I. durch einen Erlass (Codex Justinianus) den Bischof von Rom, Johannes II. (533-535), als Oberhaupt über alle christlichen Kirchen in seinem Reich ein. Der Erlass konnte zunächst allerdings nicht wirksam werden, da die Ostgoten Rom besetzten. Um das Jahr 538 n. Chr. durchbrach Kaiser Justinians Heer unter Belisar die Belagerung um Rom und vertrieb die Ostgoten. Dadurch wurde der römische Bischof, Vigilius (537-555), dank der Truppen des Kaisers in die Lage versetzt, sein Amt als Oberhaupt aller Christen nicht nur auf dem Papier, sondern auch in Wirklichkeit auszuüben. Das Papsttum wird also von dem kleinen Horn symbolisiert, das nach den zehn Hörnern zu wachsen begann.


Daniel sah:

Vers 20 weiter:Darauf begehrte ich Gewißheit über das vierte Tier ... und über die zehn Hörner auf seinem Kopfe; und über das andere Horn, welches emporstieg, und vor welchem drei abfielen; und das Horn hatte Augen und einen Mund, der große Dinge redete, und sein Aussehen war größer als das seiner Genossen.

Der Engel erklärte:

Vers 24 weiter: Die zehn Hörner bedeuten zehn Könige, die aus diesem Königreich hervorgehen werden. Nach ihnen aber wird ein anderer aufkommen, der wird ganz anders sein als die vorigen und wird drei Könige stürzen.

Die Lombarden, Ostgoten und die Vandalen waren aufgrund entgegengesetzter religiöser Ansichten mit der röm. kath. Kirche verfeindet. Auch torpedierten diese drei Reiche die päpstliche Politik, was der päpstlichen Machtentfaltung über Europa im Wege stand. Schließlich sind diese drei Teilreiche durch Intrigen des Papstes untergegangen. Im Jahre 538 n. Chr. fiel mit den Ostgoten das letzte dieser drei Stämme. Ab diesem Jahr fing das Papsttum an seine Macht auszubauen.

Nachdem, die drei mit dem Papsttum verfeindeten Staaten untergegangen sind, hatte der Papst keine Rivalen mehr und wurde immer mächtiger (das Horn wuchs immer größer). Das Papsttum war ganz anders weil es sowohl religiöses als auch politisches Oberhaupt war und sogar Einfluss auf die jeweils amtierenden Kaiser hatte, welche eigentlich selbst die höchsten Herrscher hätten sein sollen. So wurde das Horn größer als die anderen Hörner.


Daniel sah:

Vers 20 weiter: Darauf begehrte ich Gewißheit über das vierte Tier ... und über die zehn Hörner auf seinem Kopfe; und über das andere Horn, welches emporstieg, und vor welchem drei abfielen; und das Horn hatte Augen und einen Mund, der große Dinge redete, und sein Aussehen war größer als das seiner Genossen.

Der Engel erklärte:

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... und sein Aussehen war größer als das seiner Genossen

Indem das Papsttum seinen Einflussbereich sogar über alle europäische Königshäuser und deren Politik ausübte, wurde es größer als die anderen Hörner.

... ein Maul das große Dinge redete ...

Die großen Dinge die er redete sind die falschen Lehren mit denen die kath. Kirche die Menschen verführt, z.B:

Die Kindstaufe:

Der Herr Jesus hat sich, um uns ein Beispiel zu geben als Erwachsener taufen lassen. Die Bibel erwähnt tausende Erwachsene Menschen, die sich Taufen lassen haben, aber kein einziges Kind. Der Herr Jesus ermahnt die Menschen sich erst als Folge ihres Glaubens taufen zu lassen und nicht schon vorher. Die Jünger Jesu haben andere Menschen erst getauft als sie sich selbst überzeugt haben, dass die Menschen gläubig waren.

Heiligenverehrung:

Die Verehrung oder Anbetung Marias, sowie aller anderen Menschen, die die kath. Kirche als Heilige oder Schutzpatronen verehren lässt, ist eine Sünde und verstößt gegen das zweite Gebot. Ebenso ist die Verneigung und Anbetung des am Kreuz hängenden "Jesus", wie er in jeder kath. Kirche zu finden ist, Götzendienst.

2. Mose 20.4,5 Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen, noch irgend ein Gleichnis dessen, was oben im Himmel und was unten auf der Erde und was in den Wassern unter der Erde ist. Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen und ihnen nicht dienen

Der Ablasshandel:

Die kath. Kirche hat im Mittelalter Geld von Menschen genommen und ihnen versprochen, dass sie sich so von ihren Sünden freikaufen können. Das ist eine Herabsetzung der Gnade und Liebe Gottes. Durch eigene Werke ist es nicht möglich sich den Himmel zu verdienen.

Röm. 3.27,28 Wo ist denn der Ruhm? Er ist ausgeschlossen worden. Durch was für ein Gesetz? Der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens. Denn wir urteilen, daß ein Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne Werke.

Gal. 2.16 aber wissend, daß der Mensch nicht aus Werken gerechtfertigt wird, sondern nur durch den Glauben an Jesum Christum, auch wir haben an Christum Jesum geglaubt, auf daß wir aus Glauben an Christum gerechtfertigt würden, und nicht aus Werken, weil aus Werken kein Fleisch gerechtfertigt werden wird.

Der Mensch kann nur durch die Gnade Gottes errettet werden, welche ihm ausschließlich durch seinen Glauben an den Herrn Jesus Christus, als für seine Sünden stellvertretendes Opfer gestorben, zu Teil wird. Dazu ist jeder Mensch im Stande, wenn er nur will. Die kath. Lehre, sich von den Sünden freikaufen zu können um in den Himmel zu kommen verunehrt und beleidigt Gott hingegen, weil sie Gott als ungerechten Gott dastehen lässt, der nur Menschen in den Himmel kommen lässt die Gott etwas bieten können.


Daniel sah:

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Der Engel erklärte:

Vers 25: Und er wird Worte reden gegen den Höchsten und die Heiligen der höchsten Örter vernichten; und er wird darauf sinnen, Zeiten und Gesetz zu ändern, und sie werden eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit in seine Hand gegeben werden.

Die kath. Kirche hat im Mittelalter, alle Menschen verfolgt, die sich ihrem Willen zu unterwerfen geweigert haben und stattdessen die reinen Lehren der Bibel befolgten. So hat sie z.B. im Rahmen der Inquisition im 12. Jhd. Kreuzzüge gegen die Waldenser im Nordwesten Italiens geführt. Alleine eine halbe Million Waldenser sind der kath. Kirche damals zum Opfer gefallen. Hinzu kommen noch hunderttausende ermordete Hugenotten sowie die Albigenser in Südfrankreich, die die falschen Lehren der kath. Kirche ebenfalls nicht mehr befolgen wollten.

Einige Päpste haben auch den Besitz von Bibeln in der Muttersprache verboten und unter Strafe gesetzt um die Menschen daran zu hindern die Bibel zu lesen damit die Menschen die falschen Lehren der kath. Kirche nicht erkennen, weil sie sie ohne Bibel nicht überprüfen können. Das war eine offene Kriegserklärung gegen Gott, der erwartet, das wir täglich die Bibel lesen.

Papst Gregor IX., 1229 n. Chr. auf dem Concil Tolosanum:

Wir verbieten Laien den Besitz des Alten und Neuen Testamentes ... Wir verbieten ihnen mit aller Strenge, die erwähnten Bücher in der Muttersprache zu besitzen.“ „Die Verantwortlichen für die Bezirke haben die Ketzer in Wohnungen, Hütten und Wäldern ausfindig zu machen. Auch die versteckten Zufluchtsorte sind gründlich zu säubern.

Nachdem die ersten Bibelgesellschaften, zum Zwecke der flächendeckenden Verbreitung von Bibeln gegründet worden waren, hat Papst Pius IX. in seiner Enzyklika (päpstliches Rundschreiben) am 8. Dezember 1866 „Quanta Cura“ folgende Aussage gemacht:

Sozialismus, Kommunismus, Geheimbünde, Bibelgesellschaften ... jede Pest dieser Art muss auf alle Fälle ausgerottet werden.

In der Endzeit wird es eine letzte Verfolgung bibeltreuer Gläubiger geben, die unter Führung des Papstes - als dem absoluten Herrscher der EU - stattfinden wird. Durch diese Verfolgung wird der Papst alle bibeltreuen Menschen endgültig zu vernichten versuchen. Über diese Verfolgung sagt der Herr Jesus den in Zukunft verfolgten Menschen prophetisch voraus:

Lk. 21.16,17 Ihr werdet aber sogar von Eltern und Brüdern und Verwandten und Freunden überliefert werden, und sie werden einige von euch töten; und ihr werdet von allen gehasst werden um meines Namens willen.


Daniel sah:

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Der Engel erklärte:

Vers 25: Und er wird Worte reden gegen den Höchsten und die Heiligen der höchsten Örter vernichten; und er wird darauf sinnen, Zeiten und Gesetz zu ändern, und sie werden eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit in seine Hand gegeben werden.

Das Gesetz, das der Papst sich gewagt hat zu verändern, waren die Zehn Gebote. Wenn man im Pfarrbüro einer Kath. Kirche nach den 10 Geboten fragt, bekommt man ein Traktat/Flyer auf dem die 10 Gebote der Kath. Kirche stehen. Wenn man diese mit den 10 Geboten in der Bibel vergleicht, stellt man fest, dass die kath. Kirche tatsächlich die Frechheit hatte, dass Gesetz Gottes zu ändern. Das 2. Gebot in der Bibel lautet:

"Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen, noch irgend ein Gleichnis dessen, was oben im Himmel und was unten auf der Erde und was in den Wassern unter der Erde ist. Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen und ihnen nicht dienen;...".

Das ist genau das, was die Katholiken jeden Sonntag beim eintreten in die Kirche tun. Sie verbeugen sich vor dem Kreuz und beten es an. Hierbei handelt es sich ganz offensichtlich um Götzendienst. In den 10 Geboten der kath. Kirche gibt das Verbot des Götzendienstes daher nicht - Es wurde gestrichen. Damit es aber wieder 10 und nicht 9 Gebote sind, hat die kath. Kirche das 10. Gebot ...

2. Mo. 20.17 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat.

... in zwei Gebote aufgeteilt. Somit heißt das 9. Gebot der kath. Kirche "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau", und das 10. Gebot lautet "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut.

Mit der Veränderung des 4. Gebotes hat die kath. Kirche außerdem die Festzeiten geändert. Wenn der bereits heute gefeierte Earth-Day in Zukunft als verpflichtender Feiertag zur Ehre Gaia’s eingeführt werden wird, wird die Erfüllung dieser prophetischen Vorhersage ihren Höhepunkt erreichen.


Daniel sah:

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Der Engel erklärte:

Vers 25: Und er wird Worte reden gegen den Höchsten und die Heiligen der höchsten Örter vernichten; und er wird darauf sinnen, Zeiten und Gesetz zu ändern, und sie werden eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit in seine Hand gegeben werden.

Bei den „eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit” handelt es sich um 3,5 Jahre. Beachtet man, dass damals ein Jahr nur mit 360 und nicht wie heute 365 Tagen gerechnet wurde, so entsprechen die 3,5 Jahre 1260 Tagen.

In den bibl. Prophetien wird bei den Zeitangaben oft das so genannte „Tag - Jahr – Prinzip” angewandt. Bei diesem Prinzip symbolisiert ein Tag ein ganzes Jahr. Dieses Prinzip ist an verschiedenen Stellen in der Bibel zu finden:

Hes. 4.5,6: Ich will dir aber die Jahre ihrer Missetat zur Anzahl der Tage machen, nämlich dreihundertundneunzig Tage; so lange sollst du die Missetat des Hauses Israel tragen. Und wenn du solches ausgerichtet hast, sollst du darnach dich auf deine rechte Seite legen und sollst tragen die Missetat des Hauses Juda vierzig Tage lang; denn ich gebe dir hier auch je einen Tag für ein Jahr.

In Hes. 4.5,6: musste der Prophet die zurückliegenden Jahre, in denen sein Volk Schuld auf sich geladen hatte, dadurch darstellen, dass er sich für eine entsprechende Anzahl von Tagen auf seine rechte Seite legen sollte. Wendet man dieses Prinzip auf die 3 ½ Jahre an, würden diese 1260 Tage also für 1260 Jahre stehen, in denen das von Daniel prophezeite Horn herrschen soll.

Beginnt man im Jahr 538 n. Chr. an zu zählen, als mit den Ostgoten der letzte, dem Papsttum feindlich gegenüberstehende Stamm fiel und dem Papsttum der Weg an die Spitze der Macht in Europa freigemacht wurde, kommt man in das Jahr 1798 n. Chr. (538 n. Chr. + 1260 Jahre = 1798 n. Chr.)

Die Enzyklopädie „Wikipedia“ schreibt über dieses Jahr:

Als sich der Papst daraufhin mit Österreich und Neapel verbündete, griffen die Franzosen erneut an und riefen am 15. Februar 1798 in Rom die Republik aus. Der Papst wurde für abgesetzt erklärt und zunächst nach Siena, dann nach Florenz verbannt. [...] Nach einmonatiger Haft in der Zitadelle von Valence verstarb er dort im Sommer 1799. [...]Nach dem Tod des Papstes in Gefangenschaft schien die katholische Kirche am Ende.

1798, wie in der Bibel auf das Jahr genau vorhergesagt, wurde der Papst, Pius VI. durch Napoleons Armee abgesetzt und die Schreckensherrschaft der kath. Kirche über Europa beendet.

Im Jahr 1800 wurde zwar bereits der nächste Papst gewählt, aber die kath. Kirche hatte nie wieder eine solche Macht wie in den, von Daniel vorhergesagten 1260 Jahren gehabt. Die folgenden Päpste waren über fast 150 Jahre, auf der politischen Bühne Europas völlig machtlos. Zudem wurde der Vatikan am 20.9.1870 als Kirchenstaat aufgelöst, als italienische Truppen im Vatikanstaat einmarschierten und ihm durch ihre Besetzung endgültig den Todesstoß zu geben schienen, denn nun verfügte das Papsttum weder über politische Macht, noch über ein eigenes, unabhängiges Staatsgebiet.

1871 wurde die italienische Hauptstadt von Florenz nach Rom verlegt. Auch die meisten ausländischen Staaten verlegten ihre Gesandtschaften nach Rom, womit sie stillschweigend das Ende der weltlichen Herrschaft des Papsttums anerkannten.- „Wikipedia“

8 Jahre später, am 12. Juli 1806 wurde unter Federführung Napoleons I., in Paris die Rheinbundakte unterzeichnet. Damit war der Rheinbund gegründet mit der schließlich auch das Heilige Römische Reich Deutscher Nation sein Ende fand. Am 06. August 1806 legte dann auch schließlich der letzte Kaiser, Kaiser Franz II. die Krone des Heiligen Römischen Reiches nieder. Das Ende des röm. Reiches sowie des Papsttums schien zu diesem Zeitpunkt besiegelt. 


 Als nächstes fährt der Prophet Daniel damit fort, das Gericht Gottes über das römische Reich zu schildern.

Dan. 7.9-11 Ich schaute, bis Throne aufgestellt wurden und ein Alter an Tagen sich setzte: sein Gewand war weiß wie Schnee, und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle; sein Thron Feuerflammen, dessen Räder ein loderndes Feuer. Ein Strom von Feuer floß und ging von ihm aus; tausend mal Tausende dienten ihm, und zehntausend mal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht setzte sich, und Bücher wurden aufgetan. Dann schaute ich wegen der Stimme der großen Worte, welche das Horn redete: ich schaute, bis das Tier getötet, und sein Leib zerstört und dem Brande des Feuers übergeben wurde. -

Dan. 7.26-28 Aber das Gericht wird sich setzen; und man wird seine Herrschaft wegnehmen, um sie zu vernichten und zu zerstören bis zum Ende. Und das Reich und die Herrschaft und die Größe der Königreiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volke der Heiligen der höchsten Örter gegeben werden. Sein Reich ist ein ewiges Reich, und alle Herrschaften werden ihm dienen und gehorchen. - Bis hierher das Ende der Sache. Mich, Daniel, ängstigten meine Gedanken sehr, und meine Gesichtsfarbe veränderte sich an mir; und ich bewahrte die Sache in meinem Herzen.

Die neutestamentliche Parallelstelle lautet wie folgt:

Offb. 20.11-15 Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß, vor dessen Angesicht die Erde entfloh und der Himmel, und keine Stätte wurde für sie gefunden. 12 Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan; und ein anderes Buch ward aufgetan, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. 13 Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. 14 Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee. 15 Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buche des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.

Gemäß dem Propheten Daniel sollte das röm. Reich also das letzte Weltreich gewesen sein, auf welches anschließend das Gericht Gottes über die Menschheit folgen sollte. Wie wir wissen, ist dieses Gericht heute, auch Jahrhunderte nach dem vorläufigen Untergang des röm. Reichs noch nicht eingetroffen. Zieht man jedoch das Buch der Offenbarung hinzu, welches die neutestamentliche Parallelstelle zu einer Vielzahl von Stellen im Buch des Propheten Daniel darstellt, wird deutlich, dass es sich bei der gerade besprochenen Prophetie, betreffend des Aufstiegs des röm. Reichs um eine Doppelprophetie handelt. Die im Buch Daniel vorhergesagten Ereignisse trafen nicht nur auf das mittelalterlichen Europa unter der Herrschaft der Papstkirche schon einmal ein. Auch wird die Prophetie sich im Aufstieg der EU - als dem wieder aufgestiegenen röm. Reich - zu einer totalitären Diktatur - ein zweites Mal erfüllen.